10/13 JobAct® in Düsseldorf

JobAct-Abschluss mit Perspektiven für jeden Teilnehmer

Am letzten Seminartag überraschten die TeilnehmerInnen mit einer musikalischen Einlage und brachten noch einmal zwei zentrale Songs aus ihrer erfolgreichen Aufführung „Ilias & Odyssee“ in einer Unplugged-Version zum Besten (Bild 1). Unsere Gäste, der Leiter der Beschäftigungsförderung im Jobcenter Düsseldorf, Christian Wiglow, der Geschäftsführer unseres Kooperationspartner „Jugendberufshilfe Düsseldorf“ Peter Walbröl und JBH-Abteilungsleiter Sven Winter waren beeindruckt.

Im anschließenden Gespräch (Bild 2) erzählte jeder Teilnehmer von seiner persönlichen Perspektive: Von Ausbildungen in Bereichen der Logistik bis zur hin Erzieherin, von der Entscheidung, das Abitur nachzumachen bis zur Aufnahme eines Studium war alles dabei.

Umso entspannter waren alle bei der anschließenden Zertifikatsübergabe (Bild 3) von Bewerbungsmanagerin Linda Behr, Theaterpädagoge Tim Stegeman und dem Bereichsleiter der Projektfabrik, Stefan Filipiak. Zwar gehen jetzt alle TeilnehmerInnen ihren eigenen Weg (Bild 4), dank des Nachbetreuungsprojektes JobAct HITs stehen Linda Behr und Tim Stegemann aber noch ein weiteres halbes Jahr mit Rat und Tat zur Seite.

Einmal in der Woche wird sich die Gruppe abends zum gemeinsamen Theaterspielen treffen. So ist das: Wen das Theaterfieber gepackt hat, den lässt es nicht so schnell wieder los… Wir wünschen alles Gute!

JobAct® Düsseldorf in der Presse

Hier finden Sie Presseartikel zum Projekt.

Grandiose Aufführung in Düsseldorf

Der Saal der Freizeiteinrichtung ICKLACK platzte bei der Premiere von „Ilias und Odyssee“ aus allen Nähten.

Nachdem die Teilnehmenden von JobAct® bereits in der Vergangenheit mit „Faust“ und dem „Sommernachtstraum“ keinerlei Berührungsängste gegenüber der literarischen Hochkultur zeigten, ging es in der diesjährigen JobAct®-Produktion von Homers „Ilias“ und der „Odyssee“ back to the roots abendländischer Literatur.

Während andernorts ein Kinderbuch cineastisch auf 9 Stunden gestreckt wird, hatten sich die jungen JobAct®-Akteure das ambitionierte Ziel gesetzt,  die beiden homerischen Großepen in 75 Minuten auf die Bühne zu bringen.

Kann so etwas gut gehen? Ist nicht bereits „ein normaler Theatersaal zu klein, um die ‚erste Geschichte Europas’ zu erzählen“?

Dass die Antwort auf die erste Frage „Ja“ und auf die zweite Frage „Nein“ lauten kann, bewies das Ensemble bei der Premiere am 13.03.2014 in der Freizeitstätte Icklack.

Man nehme ...

… einen Sandkasten, innerhalb dessen das Geschehen visuell verdichtet wird und der den Zuschauern quasi einen olympischen Blick auf die Geschehnisse ermöglicht ...

… zwei hochpräsente  Akteure, die wechselweise die unterschiedlichsten Rollen mit Leben füllen und als Antagonisten gerade durch eine Slow-Motion-Choreogaphie für permanente Spannung sorgen ...

… einen antiken Chor, der mit stupender Textsicherheit und Synchronizität den Zuschauer auf der Höhe der Ereignisse hält, bei Bedarf aber auch immer wieder aus seiner distanziert narrativen Rolle fällt ...

… einen virtuosen Multiinstrumentalisten, der unterstützt von einem Begleitmusiker das Tempo vorgibt und die Geschehnisse atmosphärisch dicht untermalt ...

… eine stimmgewaltige und wandlungsfähige Solistin ...

… zwei apathische Figuren, die den Zuschauer durch ihr Outfit und ihre Passivität während der ganzen Vorstellung verunsichern ...

… unerwartete Brüche, etwa der unvermittelte Einschub eines grenzwertigen Witzes, eine homerische Zigarettenpause oder die Ausgabe von Äpfeln an das Publikum ...

Und dass die homerischen Epen der Steinbruch sind, an dem sich auch heute noch alle literarischen und cineastischen Mythen bedienen, lässt sich dramaturgisch auch auf den Kopf stellen: So begegnen wir  Ken & Barbie in Titanic-Pose, einem Stoff-Zyklopen im Pacman-Format, Teiresias als Darth Vader, Odysseus und Telemach mit Lucha Libre-Masken und für das Blutbad unter den Freiern wird der Bogen durch das Laserschwert ersetzt ...

Trotz dieser postbrecht’schen Verfremdungseffekte, die zwischenzeitlich auch schon mal für homerisches Gelächter sorgten,  lief die Aufführung zu keiner Zeit Gefahr, in Comedy und Slapstick zu versanden. Intelligente Dramaturgie und permanente Präsenz von allen Akteuren sorgten dafür, dass Niveau und Spannungsbogen über die volle Spielzeit gehalten werden konnten. Prototypisch die Schlussszene, in der sich Odysseus nach 20 Jahren seiner Frau zu erkennen gibt: „Penelope“ ........... quälend lange Pause ............   Sie, ohne ihm den Blick zuzuwenden: „Odysseus“.

Standing Ovations seitens des Publikums für eine ungewöhnliche und rundum gelungene Vorstellung. Dank an Ensemble, Regisseur Tim Stegemann und die JobAct®-Akteure der Projektfabrik hinter den Kulissen.

Auch wenn die Theateraufführung kein Selbstzweck ist und für die jungen Erwachsenen mit Blick auf ihre beruflichen Perspektiven buchstäblich die Devise „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“ gilt: Nach einer so überzeugenden Einzel- und Mannschaftsleistung dürften die Teilnehmenden – gecoacht durch Linda Behr von der JBH – dem Ende ihrer je persönlichen Odyssee auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt optimistisch entgegensehen.

Autor: Mike Theisen – JBH – Chance für eine Zukunft

Das Plakat zum Stück

JobAct® Düsseldorf feiert Premiere mit ILIAS & ODYSSEE

Liebe, Verrat, Rache, Krieg und göttliches Schicksal - klingt nach großem Kino. Tatsächlich bauen auf diesen Motiven die ersten Versepen der europäischen Literaturgeschichte auf, in denen Homer vom trojanischen Krieg und der Heimkehr des Odysseus erzählt.  Das um 730 v. Chr. entstandene Werk gilt als das älteste erhaltene der griechischen Literatur.

"Ilias" - der trojanische Krieg

In der "Ilias" schildert Homer den Krieg um Troja. Die Griechen besetzen die Stadt und wollen Rache für die schöne Helena. Die hatte Paris, der Sohn des trojanischen Königs Priamus, entführt und damit den Zorn des Griechenkönigs Agamemnon heraufbeschworen, der seine besten Krieger mobilisiert, um seine Gemahlin zurückzuholen. Die Götter, ganz menschlich-parteiisch, mischen sich immer wieder ein und beeinflussen das Kriegsgeschehen. Schließlich triumphieren die Griechen dank der List des Odysseus, sich mit anderen Kriegern in einem hölzernen Pferd zu verstecken, das sie den Trojanern als Geschenk zurücklassen. So gelangen sie in die Stadt und überfallen sie in der Nacht. Troja ist geschlagen und geht würdevoll unter.

"Odyssee" - die lange Heimfahrt nach Ithaka

Odysseus will nach dem Krieg nach Ithaka zurückkehren. Homer erzählt in der "Odyssee" von der zehn Jahre dauernden Heimreise des griechischen Helden. Denn Odysseus, der "Listenreiche", hat es sich nach dem Bau des trojanischen Pferdes mit dem Gott der Meere verscherzt. Poseidon, alter Pferdeliebhaber, reißt seine Flotte auseinander, lässt Stürme toben und den Griechen in fremde Länder und gefährliche Situationen geraten - bis sich schließlich die Göttin Athene einmischt und Poseidon beruhigt. Odysseus kehrt heim. Doch bevor er sich seiner Frau Penelope zu erkennen geben kann, muss er erst die 88 Freier, die sein Haus belagern, in die Unterwelt schicken.

Am 13. März geht in der Freizeiteinrichtung Icklack der Vorhang auf für das Stück "ILIAS & ODYSSEE"

Die Premiere findet am 13. März um 19.30 Uhr statt. (AUSGEBUCHT!)
Eine weitere Aufführung wird am 14. März um 19.30 Uhr gezeigt.

Ort: Freizeiteinrichtung Icklack, Höherweg 12, 40233 Düsseldorf

Eintrittskarten für die Aufführung können Sie hier reservieren.

Bilder vom Projekt

Workshop mit Senol Arslan


Vorstellung einiger Charaktere aus Homers ILIAS

1.ODYSSEUS / STEPHAN KLEISINGER

Odysseus ist ein wahrer Held
Der sich jedem Schicksal stellt
Als König, Vater und Gemahl
Hat er Pflichten, ohne Wahl

Der Krieg bricht aus und er zieht los
gen Troja geht’s, mit seinem Floß
Zurück lässt er nun Frau und Sohn
und mit den Zwei'n ein leerer Thron

Zehn Jahre geht der lange Krieg
dann endlich der erhoffte Sieg
Voll Sehnsucht geht’s nach Hause dann
doch die Probleme fangen jetzt erst an

Poseidon, Gott über das Meer
macht ihm die Heimfahrt mächtig schwer
So irrt er nocheinmal so lang
im Meer umher, voll Tatendrang

Kalypso, Kirke, Polyphem
Zyklopen und Laistrygonen
Diese und noch viele mehr
machten nun sein Leben schwer

Durch List und Mut und Redekunst
geht’s immer aus zu seiner Gunst
So strandet er auf Sheria
wo man sehr nett und freundlich wahr

Dank seiner neuen Freunde nun
kommt er nach Haus zu altem Ruhm
Doch muss er mit Entsetzten seh'n
ein Jeder will den Thron einneh'm

So schleicht er sich ins Schloss hinein
unerkannt und ganz geheim
Tötet nicht wer treu und lieb
so Frau und Sohn nur übrigblieb

Zurück zu Haus im Königsthron
wiedervereint mit Frau und Sohn
So macht der Krieg seit eh und je
das Leben zu 'ner Odyssee

2. POSEIDON / PATRICK ZWICK

Name: Poseidon (in der römischen Mythologie Neptun)
Beinamen: Aegeus, Erechthreus, Elymnius, Genesius, Heliconius, Hippius und Isthmius
Diverses: Augenfarbe:Blau - Haarfarbe: Bläulich - Wohnort: Äthiopien
Charakrereigenschaften: ungestüm - unberechenbar - zornig - eher männlich als Väterlich - einsam - verschlossen - handelt eigenhändig
diverse Eigenschaften: - Schutzgott der Seefahrer - Seine Waffe ist ein Dreizack - mag Pferde - wird von Fischen, Muschen und Delfinen begleitet - wird mit Erdbeben und Überschwemmungen in Verbindung gebracht - wird in der Regel nackt oder halbnackt dargestellt
Familie: Brüder: Zeus, Hades - Schwestern: Hera, Demeter, Hestia - Vater: Kronos - Mutter: Rhea - Ehefrau: Amphitrite
Geburtsgeschichte: Er wurde nach seiner Geburt von Kronos verschluckt, später wurde er von seinem jüngsten Bruder Zeus befreit.

3. ACHILLES / NICOLE KRUSZYNSKI

Lebensgeschichte

Da Achilles aber nur ein Halbgott und somit auch nicht unsterblich ist, nahm Thetis ihren Sohn mit in die Unterwelt und tauchte ihn in die Stynx (Fluss der Unsterblichkeit), um Achilles unverwundbar zu machen.
Sie ließ ihn kopfüber in das Wasser schwenken, wobei sie ihn an der Ferse hielt und diese das Wasser nicht berührte.
Bei Kriegsanbruch sendete Peleus Achilles zu Phoinix, wo er den Umgang mit Waffen lernte, die Kunst ein Pferd zu besiegen und zu Jagen.
Gut gewappnet zog er in den trojanischen Krieg, in dem er Hektor tötete und nach Kriegsende schließlich Phenthesileia und Memnon.
Achilles selbst wusste nichts über die Verwundbarkeit seiner Ferse, jedoch Apollon, der den Pfeil des Paris auf die Ferse lenkte und Achilles demnach starb.

4. HEKTOR / JAN SCHÜLLER

Erstgeborener Sohn des König Priam und Königin Hecuba
Heerführer Trojas und Thronfolger seines Vaters
Mann der Andromache und Vater Asytanax
Bruder des Deiphobus, Helenus und Paris

Obwohl Führer des Heeres und einer der größten Kämpfer Trojas,
fwar er nie Freund von Krieg und Kämpfen.

Von Homer wird er beschrieben als muter, stattlicher und friedliebernder Mann, sowohl als guter Ehemann und Vater und gänzlich ohne dunklere Motive. Seine Rolle im Stück könnte ebenso als die eines Märtyrers gesehen werden, da er für Troja immerzu an vorderster Front steht und ebenso für es stirbt.

Über seine Geschichter vor der Ilias ist nichts bekannt, jedoch beschreiben ihn Odysseus und Diomedes im Kampf als "unbesiegbaren und unerschrockenen Schrecken".
In der Ilias spielt Hektor bedeutende Rollen in Duellen gegen Protesilaus (Hektor tötet ihn, erfüllt die Prophezeiung), Ajax (Die beiden kämpfen erschöpft bis in die Nacht, erkennen sich schließlich als ebenbürtig an), Patroklos (Hektor tötet ihn und nimmt Achilles' Ausrüstung an sich) und Achilles. Letzteres endet für Hektor schließlich tödlich und sien Leichnam wird von Achilles einbehalten und hinter seinem Streitwagen hergezogen, bis er ihn schließlich 12 Tage später aushändigt.

Beziehungen / Affiliationen
Götter
Apollo: steht ihm bei der trojanischen Konterattacke zur Seite, wobei Hektor beinahe vom Pferd gestoßen wird. Zusammen mit Aphrodite schützt er Hektors Leichnam vor Schändigung.
Aphrodite: s. Apollo
Athene: Greift in den Kampf mit Achilles ein, übergibt
Achilles seinen verfehlten Speer erneut.

Gegner
Ajax: ebenbürtiger Gegner, Hektor überreicht ihm sein Schwert, Ajax überreicht Hektor seinen Gürtel
Achilles: Sein letzter Gegner und Sieger des  Zweikampfs, bindet Hektor mit Ajax' Gürtel an seinen Streitwagen und schleift ihn vor den Toren Trojas  hinter sich her.

Trivial
Eine Prophezeiung besagte, dass der ertse Mann, der trojanischen Boden betrete, sterben würde. Odysseus springt wissentlich von seinem Schiff auf einen Schild. Protesilaus jedoch springt auf blanken Boden und wird später von Hektor getötet, und erfüllt somit die Prophezeiung.
In Dante Alighieris Inferno, Teil der Göttlichen Komödie werden Hektor und seine Familie beschrieben, wie sie im Limbus verharren müssen, dem äußersten Ring der Hölle, in der sich vorallem nicht-getaufte Seelen ansammeln.
Hektor wird als Kopf des Karo-Buben der französischen Spielkarten gehandelt.

5. HYPNOS / KARIM DARGHOUTH

Hypnos Allgemein
Der Schlaf entführt uns unwillentlich in eine fremde
und geheimnisvolle Welt, die den Alltag durchbricht und eng mit dem Tod verbunden ist.
Das Eintauchen in unsere eigenen Seelengründe, die uns in Schlaf und Traum erwarten,
macht vielen Menschen Angst. William Shakespeare schrieb: „To die, to sleep, perhaps to
dream“
Hypnos ist in der griechischen Mythologie der Gott des Schlafes und sein
Zwillingsbruder Thanatos, der Gott des Todes.Beides sind Söhne der Nyx.Sie leben am
Eingang der Unterwelt in einer finsteren Höhle vor dessen Eingang tausende Kräuter wachsen
aus denen man Schlaftränke gewinnen könne. Aus dieser Grotte enspringt die Lethe- der Fluss
des Vergessens.
Dargestellt wurde Hypnos meist mit seinem Bruder Thanatos und zwar im Regelfall als
geflügelte Jünglinge. Hypnos dabei mit Mohnköpfen und einem kleinen Horn in der Hand,
Thanatos mit einer umgestürzten Fackel.Hypnos hat selbst Macht über Zeus, denn er hat
Zeus schon 2 mal auf bitten von Hera in einen Tiefschlaf versetzt."Menschen wie Götter
beugen sich in Ergebenheit vor dem Schlaf", sagte Homer in seiner Ilias.
Seine Frau heißt Pasithea.
Morpheus, der Traumgott, ist der Sohn des Hypnos.
Nach Ovid hatte Hypnos tausend Söhne, darunter Morpheus (griech. morphe =
„Gestalt“; Gott der Träume, von seinem Namen leitet sich „Morphin“ und „Morphium“
ab), Phobator („der Erschrecker“, zuständig für schlechte Träume, auch Icelos
=“Bildner“ genannt) und Phanatos, von seinem Namen stammt das Wort Phantasie
und er schickte phantastische Träume.
Hypnos wird als geflügelter Jüngling dargestellt,
der die Stirn der Müden berührt und sie so einschläfert.

Sagen/ Legenden
Hypnos verliebte sich in Endymios, so lautet die Legende,
wegen seiner schönen Augen und verzauberte ihn behände,
nach der Tat schlossen sich seine Augen im Schlaf nicht mehr,
das freute Hypnos sehr, sehr, sehr!!!
Er wollte sie länger betrachten als nur am Tag,
denn es gibt selten etwas, dass er wie diese Augen mag.

Doch die Erzählung wird auch noch anders beschrieben,
nämlich das sich Endymios und die Mondgöttin Selene lieben,
Hypnos gibt Endymios die Macht,
die ihm das Schlafen mit offenen Augen möglich macht,
nun kann er seine Frau auch im Schlafe betrachten,
und muss ihr nicht mehr im Traum hinterer schmachten.

Eine andere Sage berichtet darüber, wie die Göttin Hera Hypnos darum bat,
Göttervater Zeus in Tiefschlaf zu versetzen, damit dieser nicht merken würde,
wie sie den Meeresgott Poseidon um Hilfe im Kampf um Troja bittet.Der
Schlafgott lehnte einen von Hephaistos erschaffenen, goldenen Thron ab. Er willigt
erst ein, als Hera ihm dafür Pasithea als Frau verspricht. Laut Catull vermählen sie
sich später. Hypnos ließ Hera auf den Fluss Styx schwören, da er die Konsequenzen Zeus
fürchtete. Hypnos versetzte Zeus davor schon einmal in den Schlaf. Es handelte sich
ebenfalls um eine Bitte Heras, da sie Jagd auf Herakles machte. Als der Göttervater
aufwachte und dies herausfand, begab er sich zu Hypnos, um ihm zu Rede zu stellen.
Voller Wut fand er Hypnos in den Armen seiner Mutter Nyx und verzieh ihm. Er warnte
Hypnos nur, solch einen Trick sich nicht noch ein weiters Mal zu erlauben. Bei der
zweiten Tat des Hypnos verwandelte er sich in einem Nachtvogel und flog auf dem Berg
Ida. Nachdem Zeus durch Hera abgelenkt wurde, setzte Hypnos Zeus ein zweites Mal in
Tiefschlaf. Danach legte er Heras Bitte an Poseidon, ebendiesen vor. Zeus fand dieses
Mal nicht heraus, dass der Gott des Schlafes dahintersteckte.

6. HERA / SABRINA BÜTZER

Hera Göttin der Weisheiten Frau des Zeus



Aussehen:

Hera war eine Sehr Schöne Göttin, aber nicht die Schönste da Aphrodite die Schönste ist ihr Diadem trug sie Oft bei sich und das Zepter passt perfekt dazu. An ihren göttlichen Statuen erkannte man Schnell dass sie eine sehr mächtige Göttin war. Sie war die Göttin der Ehe und der Mütter.


Aufgaben:

Hera ist bei den Griechen die Schutzgöttin der ehe und Statusmäßig die höchste der Göttin. Die Arme Hera hatte allen Grund für ihre Eifersucht ihr göttlicher Gemahle Göttervater Zeus wandelte immer und wieder den Schönsten der Schönen hinterher.


Beruf:

Hera -Göttin der Ehe und der Familie Gattin und Schwester des Zeus Hera war die Frau des Zeus. Ihr Name ist die Weibliche Form von Heros was übersetzt Herrin bedeutet. Hera wird als häufig eifersüchtige Frau beschrieben, wozu sie auch allen Grund bei ihrem Mann hatte. Hera war die Beschützerin der Ehe und wurde besonders von Frauen in der gesamten griechischen Welt verehrt. Sie besah viele Tugendhaftigkeiten unterstützte ihren Mann übte jedoch Rache an seinen Liebschaften. Hera und Zeus haben gemeinsam drei Eheliche Nachkommen Ares, Hephaiston, und Hebe.


Stand:

An der Seite des Zeus stand Hera eine der geehrtesten Göttinnen im Griechischen Raum. Die Herrscherin des Olymps war die Schutzgöttin der Ehe und der Frauen ob die unverheiratet verheiratet oder verwitwet waren. Hera beschützte alle die sie ehrten doch war sie hart und rachsüchtig allen jenen gegenüber die ihre Macht missachteten oder den Schwachen und den unrecht zufügen.


Persönlich:

Hera ist jene Göttin die uns diesem Ziel hin durch das Leben geleitet. Mit jedem Göttin des Regenbogens und Persönliche Botin der Hera häufig als Streitlustig und Zornig. Bei einem Streit von ihr mit Aphrodite und Atene um den Titel der Schönsten Göttin muss Paris den Schiedsrichter spielen.

7. BRIEF VON HELENA AN HERMIONE / JOHANNA HOFFMANNS

Geliebte Hermione,
wenn du diesen Brief liest, werde ich schon längst nicht mehr unter den Menschen sein. Aphrodite wird dafür sorgen, dass du dies hier erhältst, sobald du einen Mann gefunden hast. Die ist mir noch was schuldig! Ich will, dass du die ganze Geschichte erfährst.

Ich wünschte, ich könnte sehen, wie du aussiehst. Bestimmt so schön, wie ich es einmal war. Ich war die schönste Frau Griechenlands (vielleicht kann dir Apollon mal eine Vision schicken, wie ich ausgesehen habe). Wegen meiner Schönheit wurde ich bereits im Alter von zwölf Jahren von Theseus (einem berühmten Helden) und Peirithoos (dem König der Lapithen) nach Attika entführt. Den Göttern sei Dank, haben mich deine Onkel Kastor und Polydeukes befreit.
Hoffentlich hast du nicht so Schnittlauchlocken wie dein Vater, Menelaos, sondern genauso schönes langes blondes Haar wie ich. Als ich so alt war, wie du es bist, lebte ich noch bei meiner Mutter Leda. Auch meine Halbschwester Klytaimnestra, die dann Agamemnon heiratete, und ihr sterblicher Vater lebten bei uns. Weil ich so schön war, umwarben mich alle Griechenfürsten, die einen Schwur, mich ewiglich zu lieben, bei meinem „menschlichen Vater“ ablegen mussten. Die Betonung liegt auf „menschlichem Vater“, da mein „leiblicher Vater“ der Gott Zeus ist, der meine Mutter vor langer Zeit in Gestalt eines Schwans verführte. So ein Schlingel … Aber zurück zu mir:
Ich wählte von allen Fürsten Menelaos aus. Zu der Zeit war er noch der Prinz von Mykene. Jedoch wurde er später zum König von Sparta ernannt.

Doch nun zu meinem Anliegen:
Du weißt, ich habe dich immer geliebt, mein Kind. Doch in meinem Leben gab es auch eine Zeit, in der ich nicht bei dir sein konnte. Ich habe während des trojanischen Krieges zehn Jahre deines Lebens verpasst.
Doch das war alles meine Schuld: Da Aphrodite den Streit der drei Göttinnen Hera, Athene und Aphrodite für sich entscheiden konnte, wurde ich dem trojanischen Prinzen, Paris, versprochen. Daraufhin traf ich eine folgenschwere Entscheidung, die ich bis heute bereue. Ich entschied mich für Paris und gegen Menelaos. Ich war so unglücklich mit deinem Vater, der andauernd nur in seinem Palast hing, nur Wein trank und nichts unternehmen wollte. Ich war noch jung und wollte die Welt entdecken, doch dazu benötigte ich den passenden Partner. Ich war der Meinung, dass ich diesen in Paris gefunden hätte.
Ich ließ mich also von Paris nach Troja entführen. Dich konnte ich leider nicht mitnehmen. Dazu warst du noch viel zu klein. Also ließ ich dich bei deiner lieben Amme zurück. Dein Vater war furchtbar gekränkt und wollte mich um jeden Preis zurück gewinnen. Er erklärte Troja den Krieg. Er überredete seinen Bruder Agamemnon und einige der besten Krieger des Landes; unter anderem deinen Patenonkel Odysseus. Währenddessen kamen Paris und ich uns immer näher und schließlich heirateten wir in Troja. Als Paris im Krieg gefallen war, verfiel ich in tiefe Trauer, obwohl ich ihn nie wirklich geliebt hatte. Er war doch ganz anders als ich erwartet hatte. Ein wahrer Angsthase, sag ich dir! Im Gegensatz zu deinem Vater. Ich trauerte jeden Tag und verließ kaum noch mein Zimmer, und wenn, dann um mich im Garten etwas abzulenken. Eines Abends, ich stand gerade unter dem Baum, in dessen Stamm Paris meinen und seinen Namen geritzt hatte, lief mir Deiphobos, ein Bruder von Paris, über den Weg. Seine Frau war früh verstorben und so konnte er meinen Schmerz und meine Trauer als Einziger verstehen. Wir unterhielten uns lange und trafen uns immer um Mitternacht im Garten auf der kleinen weißen Holzbank. Ich rechnete nicht damit, als er mich fragte, ob ich seine Frau werden wolle, sagte dennoch „Ja“, da ich eine tiefe Verbindung zwischen uns spürte. Kurz darauf ließen wir uns trauen. Allerdings zog Deiphobos am nächsten Tag in die Schlacht. Es war so furchtbar, als ich von seinem Tod durch deinen Vater erfuhr. Aber irgendwie war ich auch froh darüber. Denn nur so fand ich heraus, dass mich dein Vater immer noch liebte und dass er nur um mich kämpfte. Ich hatte vorher nicht gewusst, wie stark und selbstbewusst er doch sein konnte.

Deswegen fasste ich den Entschluss zu meinem Menelaos zurückzukehren. Er nahm mich sofort in die Arme, als er mich sah, denn für ihn war der Kampf nun gewonnen. Er hatte mich wieder. Alles andere zählte nicht mehr. Wir kehrten nach Sparta zurück. Endlich konnte ich dich wieder in meine Arme schließen! Dein Vater und ich regieren jetzt in Sparta. Du bist jetzt schon eine wundervolle Tochter und wirst gewiss einmal eine liebevolle Mutter werden. Höre immer auf dein Herz.

In Liebe,
deine Mutter Helena

O-TÖNE zur ersten Projektwoche

„Dank der spielerischen Übungen an den ersten Tagen, konnte sich die Gruppe schnell annähern und die erste Woche fing mit einem lockeren Einstieg an. Die Gruppe ist super und schon in kurzer Zeit als Team zusammen gewachsen. Die ersten Vorträge und kleine Theaterszenen fielen uns überraschenderweise leicht zu erarbeiten. Obwohl mir das Vortragen vor Fremden immer sehr schwer fällt, konnte ich mich durch guten Zuspruch der anderen Teilnehmer leicht überwinden. Insgesamt haben wir einen ersten Einblick in die Theaterarbeit bekommen und ich bin gespannt was weiterhin auf uns zukommt. Ich freu mich sehr und hoffe das wir am Ende ein tolles Stück vorführen können!“
(Vanessa)

„Ich fand es bis jetzt sehr angenehm, vor allem die Art wie wir hier empfangen wurden. Bis jetzt hat es sehr viel Spaß gemacht und ich bin sehr gespannt was uns in den kommenden Monaten erwartet. Ich erhoffe mir gute Zusammenarbeit und Erfolge! Vor allem ein schönes Theaterstück!“
(Angela)

„Ich fand die ersten Tage lustig und unterhaltsam...wir verstehen uns super und sind ein gutes Team.Wir haben Übungen gemacht, zum Beispiel „Hase,Hase!“ . Was erstmal komisch klingt aber sehr lustig war. Wir kamen uns am Anfang schon irgendwie blöd vor aber die Stimmung wurde sehr aufgelockert dadurch. Jeden Morgen ein Warm-Up zum wachwerden und wir haben uns schon über das Impulsthema Griechenland informiert. Die Premiere vom Sommernachtstraum vom letzten Projekt hat uns einige Einblicke verschafft wie es am Ende aussehen könnte bei uns. Natürlich wird es anders! Ich denke mit unserer Kreativität, unseren Ideen und auch Talenten werden wir was Großes daraus machen. Versprochen! Seid gespannt. Wir sehen uns im März 2014 , bei der Premiere.“
(Constantina)

„Bisher hat es mir bei JobAct sehr gut gefallen und denke dass es mir auch weiterhin großen Spass machen wird. Ich verstehe mich mit allen sehr gut und wir haben alle viel Spass. Da es bis jetzt ein ziemlich harmonisches Miteinander war, kann ich schon jetzt sagen dass wir ein sehr gutes Team abgeben.“
(Karim)

„Eine Woche kann verdammt lang sein – Doch wenn man das ,was man mag, macht, vergeht die Zeit wie im Flug! Mir war nicht bewusst, dass Menschen , die sich vorher so gut wie garnicht kannten,sich innerhalb einer Woche so gut verstehen. Ich bin sehr zuversichtlich was das Projekt betrifft,weil ich mir ziemlich sicher bin, dass wir eine wunderbare Zeit, die wir nicht vergessen werden, erleben.“
(Johanna)

Erste Bilder vom Projekt

Jobact® Erlebnisbericht

Woche 1:
Nach einer sehr interessanten Infoveranstaltung, welche leider größtenteils auf Ablehnung und Spott einer Reihe unvorbereiteter Teilnehmer stieß, entschied ich mich nun also am Projekt Jobact® teilzunhemen. Glücklicherweise stellte sich bereits am ersten Tag nach wenigen Minuten heraus, dass  im Gegensatz zur Infoveranstaltung wirklich alle Jungs und Mädels die sich dort eingefunden hatten mit einer sehr offenen, freundlichen Art und Weise aufeinander zugingen.

Im Rahmen verschiedener Kennenlern-, und Koordinations-Spiele und durch die abwechslungsreiche, spielerische Herangehensweise der Pädagogen lernten wir uns alle sehr schnell kennen und verloren gewisse Hemmungen und Ängste voreinander. Schnell bekam ich einen tieferen Einblick in das Projekt und auf das was in Zukunft  auf mich und uns zukommen wird. Schon nach wenigen Tagen merke ich wie sich die Gruppendynamik festigt und sich eine  sehr harmonische und erstaunlich motivierte Gruppe, teils in Teamarbeit; teils in  Eigenregie, kleinen Schauspielerischen Improvisationen stellt. Die Vorstellung mit unserer kleinen Gruppe ein Theaterstück zu entwickeln, zu formen, einzustudieren, an den Mann zu bringen und schlussendlich aufzuführen, löst in mir eine gewisse Aufregung, Nervosität und herausfordernde Motivation aus.

Endlich mal was wirklich interessantes, ich habe schon vieles gemacht und in fast allem  war ich gut, weshalb fast alles schnell langweilig wurde. Aber nun wird man in sehr  kaltes Wasser geworfen und ich bin wirklich sehr gespannt auf das was kommt. In erster Linie geht es mir um die Erfahrungen und Selbsterkenntnisse die ich hier sammeln kann, wenn am Ende dadurch sogar ein Ausbildungsverhältnis entsteht ist das  eine wunderbare Sache.

Mein Fazit nach der ersten Woche ist, dass wir bereits nach 7 Tagen als Gruppe sehr interessante und intensive Erfahrungen machen konnten die uns zusammenschweißten. Ich habe wirklich erstmalig die Erfahrung gemacht das in einer zufällig zusammengewürfelten Gruppe niemand ausgeschlossen wird. Das Thema unseres Theaterstücks ist Griechenland. Ich freue mich auf die Arbeit in der Freizeiteinrichtung Icklack. Man darf gespannt sein.

Stephan – Teilnehmer JobAct®

Zum 7. Mal in Düsseldorf!

"JobAct®" geht zum 7. Mal in Düsseldorf an den Start! Sie suchen einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz und haben Interesse an JobAct® Düsseldorf teilzunehmen? Dann zögern Sie bitte nicht, das Bewerbungsmanagement vor Ort oder die Regionalvertretung West zu kontaktieren.

Rund 20 junge Teilnehmende gehen gemeinsam einen kreativen Weg, um in Ausbildung und Beruf zu finden.
Im Ablauf der zehn Monate wird es um die Gestaltung einer gemeinsamen Theaterproduktion – von der Idee bis zu Premiere – und um die Vermittlung in praktische Einsätze gehen, damit anschließend der Weg in Ausbildung oder Beruf individuell bereitet ist. 20 junge Menschen erhalten die Chance, sich auf/ neben/ über und hinter der Bühne fit für den Ausbildungsmarkt machen und sich ihrer Stärken bewusst zu werden.

Künstlerische Interessen oder Talente setzten wir NICHT voraus, das Theater in Kombination mit dem Bewerbungsmanagement ist jedoch eine ideale Bühne, um viele Berufe (handwerklich, kaufmännisch und technisch) auszuprobieren, Interessen und Kompetenzen zu entdecken und zu fördern und die Fähigkeit zur Selbstvermarktung, z.B. im Bewerbungsgespräch zu stärken.

Schauspieler und Theaterpädagoge Tim Stegemann und Bewerbungsmanagerin Linda Behr verstehen es, die Neugier der Teilnehmenden zu wecken. Erste Übungen aus dem Schauspiel legen die Basis für ein Theaterstück und schulen ganz nebenbei Teamfähigkeit und Darstellungsvermögen.

Finanziert wird das Projekt durch das Jobcenter Düsseldorf und wird von der Projektfabrik gGmbH in Zusammenarbeit mit der JBH – Jugendberufshilfe Düsseldorf gGmbH durchgeführt.

Bei Interesse am Projekt wenden Sie sich bitte an Ihren Fallmanager oder persönlichen Ansprechpartner beim Jobcenter Düsseldorf oder an die Regionalvertretung West der PROJEKTFABRIK.

Team vor Ort

Haben Sie einen Ausbildungs- und/oder Arbeitsplatz in Düsseldorf und Umgebung anzubieten? Dann wenden Sie sich bitte an unsere AnsprechpartnerInnen.

Theaterpädagoge: Tim Stegemann (rechts), timstegemann@yahoo.de

Bewerbungsmanagement: Linda Behr (links), l.behr@jbh.de

Bereichsleitung der Regionalvertretung West: Stefan Filipiak, Judith Freise de Matteis, rv-west [at] projektfabrik.org


Sie möchten JobAct® auch in Ihrer Stadt umsetzen? Bitte zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Hier finden Sie eine Übersicht der TeilnehmerInnen in Bildern.

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Projektträger

Träger des Projekts ist die Projektfabrik.

 

Projektfinanzierung

Das Projekt JobAct® Düsseldorf wird vom jobcenter Düsseldorf finanziert.

Kooperationspartner

Die Durchführung vor Ort findet statt in Kooperation mit der Jugendberufshilfe Düsseldorf.